Osteoporose

Osteoporose – chronische Erkrankung mit vielen Risiken

Osteoporose, auch unter dem Namen Knochenschwund bekannt, ist eine Erkrankung des Skeletts. Vor allem ältere Menschen, Frauen in der Menopause und Menschen mit anderen chronischen Krankheiten sind betroffen. Unbehandelt kommt es zur Knochenschwäche, zu Porosität und einer gefährlichen Brüchigkeit der Skelettknochen mit schlimmen Folgen. Um diese Volkskrankheit in den Griff zu bekommen ist eine möglichst früh einsetzende, fachlich kompetente Behandlung wichtig.

Mögliche Ursachen und Folgen der Osteoporose

Wenn Sie den Begriff Osteoporose hören, gilt es, zwischen primärer und sekundärer Art zu unterscheiden. Die Erkrankung auslösen können sekundär diverse Arzneimittel wie z. B. DEXA, das bekannte Dexamethason bei Langzeitgabe. Andererseits können z. B. Schilddrüsenüberfunktion oder Zuckerkrankheit langfristig eine Osteoporose verursachen. Primär kommen Abnahme der Knochendichte, Bewegungsmangel, Mangel an Mineralstoffen und Vitaminen neben anderen als Ursachen für diese Knochenerkrankung in Frage. Folgen können neben Abnahme der Körpergröße sogar Knochenbruch (Oberschenkelhalsbruch) mit starken Schmerzen und nötigen Operationen sein.

Fachärztliche Behandlung der Osteoporose

Wegen der möglichen Tragweite der Erkrankung und diverser Risikofaktoren sollten Sie bei ersten Anzeichen einer Osteoporose einen Arzt, am besten einen Orthopäden, aufsuchen. Die Behandlung richtet sich in erster Linie gegen den Knochenabbau, strebt also umgekehrt Knochenaufbau an. Um einen Knochenaufbau zu bewirken, sind Calcium, Vitamin D und die sogenannten Bisphosphonate (z. B. Fosamax) wichtige Medikamente. Dabei spielt das D-Vitamin, auch als Colecalciferol bekannt, eine ganz wichtige Rolle im Calciumhaushalt. Denn es mindert die Ausscheidung des Mineralstoffes über die Nieren und verbessert dessen Aufnahme aus dem Darm. Deshalb sind D-Vitamin- und Calciumzufuhr über Nahrung, Nahrungsergänzung und Medikamente Eckpfeiler der Osteoporosetherapie. Die diversen Bisphosphonate wirken hemmend auf die Osteoklasten (Knochenzellen), die den Knochenabbau anregen.

 

Weitere medikamentöse Ansätze bei Osteoporose sind Calcitonin-Rezeptor-Antagonisten, Hormonersatztherapie, Nebenschilddrüsenhormone und alternativmedizinische Möglichkeiten. Wenn Sie durch Stürze schwere Knochenbrüche erleiden, ist eine operative Behandlung einzige Möglichkeit.

Früh einsetzende Behandlung ist deshalb enorm wichtig!